Anleitung zur Beobachtung der Honigtauerzeuger

Fichte

Art Entwicklungsstadium Fundort Bezugsgröße Meßmethode Zeitraum
Kleine Fichtenquirlschildlaus Wanderlarven Waldboden Anzahl pro m²
Bodenfläche
während der Wanderung abstürzende Larven
mit beleimten Glasplatten auffangen
August/
September
Überwinterungslarven jüngste Quirle
schwachwüchsiger Zweige
Anteil befallener
Quirle und Anzahl
Tiere pro Quirl
schwachwüchsige Zweige abschneiden, eine
Mindestzahl potentieller Quirle sammeln und mit
Binokular auf Lecanienbesatz untersuchen
Oktober-
Februar
heranwachsende Tiere  wie oben  wie oben schwachwüchsige Zweige abschneiden, alle potentiellen
Quirle sammeln und auf Lecanienbesatz untersuchen
März-
Mai
honigende Tiere  wie oben  wie oben  wie oben Mai/
Juni

Art Entwicklungsstadium Fundort Bezugsgröße Meßmethode Zeitraum
Große Fichtenquirlschildlaus wie Kleine Fichtenquirlschildlaus jüngste Quirle
starkwüchsiger Zweige
Anzahl pro m²
Bodenfläche
wie Kleine Fichtenquirlschildlaus, aber starkwüchsige Zweige
auswählen
 –

Art Entwicklungsstadium Fundort Bezugsgröße Meßmethode Zeitraum
Rotbraune bepuderte Fichtenrindenlaus Stammütter und Primärkolonien vorjährige Nebentriebe Anzahl pro Baum und
Größe der Kolonien
unter
Berücksichtigung
des Austriebes
etwa mannshohe Jungfichten sorgfältig
absuchen und Anzahl, Größe und
Zusammensetzung der Kolonien sowie den
Stand des Austriebes beurteilen
April/
Mai
Geflügelte und Sekundärkolonien starkwüchsige Maitriebe
(im Wipfelbereich)
wie oben wie oben Mai/
Juni

Art Entwicklungsstadium Fundort Bezugsgröße Meßmethode Zeitraum
Große schwarze Fichtenrindenlaus Primärkolonien daumen- bis armdicke Zweige,
meist auf wenige Bäume
konzentriert
Anzahl pro Baum und
Größe der Kolonien
unter
Berücksichtigung
des Austriebes
wenn man keine entdeckt, kann es dennoch zu einem Massenbefall kommen April/
Mai
Geflügelte und Sekundärkolonien nadellose Äste 1. Ordnung und
beindicke Stämme
Anzahl pro Baum und
Größe der Kolonien
ältere Trauffichten und Fichten in Dickungen
sorgfältig absuchen und Anzahl und Größe
der Kolonien beurteilen
Juni/
Juli

Art Entwicklungsstadium Fundort Bezugsgröße Meßmethode Zeitraum
Graugrün gescheckte
und Grüngestreifte
Fichtenrindenlaus
Kolonien Unterseite von daumen- bis
armdicken benadelten Zweigen,
nicht im Maitrieb
Anzahl pro Baum und
Größe der Kolonien
ältere Trauffichten und Fichten in Dickungen
sorgfältig absuchen und Anzahl und Größe
der Kolonien beurteilen
Juni/
Juli

Art Entwicklungsstadium Fundort Bezugsgröße Meßmethode Zeitraum
Stark bemehlte
Fichtenrindenlaus
Kolonien zwei- bis mehrjährige
schwachwüchsige Triebe
Anzahl pro Baum schwachwüchsige Zweige absuchen Mai-
Juli

Tanne

Art Entwicklungsstadium Fundort Bezugsgröße Meßmethode Zeitraum
Große schwarzbraune
Tannenrindenlaus
Primärkolonien, Geflügelte und
Sekundärkolonien
wie die Große Schwarze Fichtenrindenlaus, nur an der Weisstanne <– <– Mai-
September

Art Entwicklungsstadium Fundort Bezugsgröße Meßmethode Zeitraum
Grüne Tannenhoniglaus Eier Unter- und Oberseite von einund
mehrjährigen Nadeln
Anzahl pro m²
Zweigfläche
Zweige abschneiden, ausmessen und Nadel
für Nadel absuchen
November/
Februar
Larven und erwachsene Tiere Tannenzweige Anzahl pro m²
Zweigfläche
vom Erdboden oder mit Leiter erreichbare
Wasserreiser abklopfen und Läuse mit
einem Fangtuch (60 x 60 cm) auffangenZweige über einem weißen Karton
bestimmter Größe (DIN A 4) nach Läusen
absuchen
Mai-
Oktober
Anzahl Honigtautropfen
pro Flächenund
Zeiteinheit
DIN A 4-Papier auslegen und über eine
bestimmte Zeit Honigtautropfen auffangen
Juni-
September

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